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Seelsorge

Inhalte der Seelsorge
Das Angebot der Seelsorge steht jeder Patientin und jedem Patienten offen. Es kann unabhängig davon in Anspruch genommen werden, ob jemand einer bestimmten Konfession angehört oder welche Einstellung sie oder er zum Glauben, zur Religion oder zur Kirche hat.

Eine Zielsetzung der Klinik-Seelsorge besteht darin, Patientinnen und Patienten in ihren Fragen und bei ihrer Suche nach möglichen Antworten zur Gottesfrage und zur eigenen religiösen Identität sowie nach Sinnzusammenhängen und aktuellen Lebensthemen zu unterstützen.

Die Begleitung in Situationen, die Sterben und Tod nahestehender Menschen betreffen, das Erleben von Trennung und Abschied und die Trauerbewältigung – beispielsweise durch Rituale – bilden einen weiteren Schwerpunkt.

Die Seelsorge ist ein eigenständiger Bereich, der mit dem Behandlungsteam der Station kooperiert, davon aber unabhängig ist. Dadurch ist die ärztliche und seelsorgerische Schweigepflicht gewährleistet. Nur auf Wunsch der Patientin oder des Patienten findet ein Austausch zwischen therapeutischem Team und Seelsorge statt.

Weil in der Seelsorge Grundfragen und Grenzerfahrungen des Lebens, die Endlichkeit allen Seins, die Sehnsucht nach erfülltem Leben, das Erleben von Leid oder Schuldigwerden, der Möglichkeit von Vergebung und Versöhnung zur Sprache kommen, ergänzt sie das therapeutische Angebot.

Angebote der Seelsorge
Neben Einzelgesprächen gibt es regelmäßige wöchentliche Gruppenangebote, auf die durch Aushänge hingewiesen wird:

  • Achtsamkeits- und Stilleübungen,
  • ein Gesprächskreis zu jeweils einem speziellen Thema,
  • ein Begrüßungstreffen für die neuen Patientinnen und Patienten.

Einmal im Monat findet eine Abendbesinnung statt. Gottesdienste und Messen können in den nahe gelegenen Gemeinden besucht werden. Ferner wird an einem Samstag im Monat zu einer dreistündigen Wanderung ins Siebengebirge oder in die nähere Umgebung eingeladen.

Die Seelsorgerin ist Mitglied verschiedener Gremien und dadurch in die Klinik integriert. Sie nimmt an der Kontaktgruppe teil, der wöchentlichen Zusammenkunft von Patientenvertretern der Stationen und Mitarbeitern der Abteilungen der Klinik.

Sowohl im Haupthaus als auch in der Tagesklinik steht ein Raum der Stille zur Verfügung und kann jederzeit aufgesucht werden.

Hier finden Sie das Konzept der Seelsorge als Download.

Seelsorgerin

Die Seelsorge in der Rhein-Klinik wird von Carla Vanselow ausgeübt. Sie ist evangelische Theologin und Pastorin und für seelsorgerliche, theologische und religiöse Themen zuständig. Ursprünglich examinierte Krankenschwester, ist sie seit 1994 als Klinik- und Krankenhausseelsorgerin in verschiedenen medizinischen Bereichen wie der Neurologie, Psychiatrie, Onkologie, Akutmedizin tätig. Sie verfügt über eine klinische Seelsorgeausbildung (KSA). Darüber hinaus hat sie sich auf dem Gebiet der Pastoralpsychologie und der Medizin- und Berufsethik fortgebildet. Sie hat eine Ausbildung in einem Verfahren der Körperpsychotherapie abgeschlossen. Sie ist Beraterin für Patientenverfügungen.

Frau Vanselow ist in der Regel dienstags und freitags in der Klinik und an diesen Tagen telefonisch über die Zentrale zu erreichen.